• Google warnt Gmail-User
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15 Jul

Der Grund dafür ist eine Sammelklage gegen das Unternehmen. Die Kläger werfen Google vor, den Inhalt von E-Mails nicht zu Spam-Abwehr zu scannen, sondern für zielgerichtete Werbung. Google will, dass die Klage abgewiesen wird und argumentiert damit, dass die Nutzer diesem Vorgang schließlich zugestimmt hätten. Allerdings sind unter den Klägern auch Leute, die Gmail nicht selbst benutzen, aber durch das Scannen von Mails an Nutzer des Dienstes ihre Privatsphäre verletzt sehen.

 

Google argumentiert auch, dass Menschen, die einen Geschäftsbrief schreiben, auch nicht vermeiden könnten, dass dieser unter anderem auch von unbefugten Leuten gelesen wird. Generell hat niemand einen Anspruch auf Privatsphäre, der Informationen freiwillig an eine dritte Person aushändigen würde.

Google verweist außerdem auf ein Gerichtsurteil von 1979. Es ging darum, dass Behörden die Nummern speichern dürfen, die von einem Anschluss aus gewählt werden. Die numerischen Informationen würde der Nutzer freiwillig an seinen Telefonanbieter übertragen und könne somit keinen besonderen Schutz im Bezug auf diese Daten erwarten.





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